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Der VfL Lohbrügge hat am 22. Spieltag der Landesliga Hansa für eine Überraschung gesorgt. Nachdem man bereits mit zwei Toren beim FC Türkiye im Hintertreffen gelegen hatte, schoss man in der Schlussphase noch einen 3:2-Auswärtstriumph heraus. Bültemann (76., Foto), Smaga (80.) und Sander (81.) markierten die Treffer für die Schneppel-Elf. Für die Gastgeber hatte zuvor Imanci zweimal hingelangt (36.; 57.).
Quelle: fussballHamburg
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Der FC Türkiye lebt den Traum vom Aufstieg weiter. Am 21. Spieltag der Landesliga Hansa gab sich der Viertplatzierte beim SC Schwarzenbeck keine Blöße und gewann mit 4:1. SC-Manager Frank Flatau erkannte die Klasse des Gegners an: „Türkiye ist extrem stark. Sie sind nicht unsere Hausnummer. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen und versuchen, den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu sichern." Bereits nach einer Viertelstunde gingen die Gäste in Führung. Nach Vorarbeit von Haissem Mohssen traf Bülent Imanci zum 1:0. Acht Minuten nach der Pause dann der Ausgleich für den SCS. Christoph Bolz bringt eine Flanke von der halbrechten Seite in den Strafraum. Der Ball kann nur halbherzig geklärt werden, und so kommt Stefan Bethmann an das runde Leder und versenkt den Ball mit dem linken Fuß zum Ausgleich. Lange konnte sich das Team von Cheftrainer Kim Koitka aber nicht freuen. Denn nur dreizehn Minuten später folgte das gleiche Spiel. Mohssen bedient Imanci. 2:1 für die Wilhelmsburger! Nun spielten die Inam-Schützlinge ihre Klasse aus. In der 73. Minute wurde der früh eingewechselte Kadem Karakus im Strafraum vermeintlich von den Beinen geholt. Elfmeter! Eine sehr fragwürdige Entscheidung. Lukasz Sosnowski (Foto) ließ sich nicht beirren – die Vorentscheidung. Der starke Karakus setzte in der 78. Spielminute den Schlusspunkt zum 4:1. Die Partie war ziemlich hart geführt. So musste auf beiden Seiten - je zweimal - verletzungsbedingt gewechselt werden. Kevin Koitka (Verdacht auf Bänderriss), und Marc Oldag (Verdacht auf Handbruch) werden den Schwarzenbekern wohl länger fehlen. Beim FCT mussten Onur Tüysüz und Torhüter Yavuz Karabulut das Feld vorzeitig verlassen. Inam beschwerte sich nachher über die harte Gangart der Gastgeber: „Nichts gegen die Schwarzenbeker, so sympathisch die auch sind, aber die haben getreten, was das Zeug hält. Ich muss ehrlich sagen, dass der Elfmeter keiner war. Aber vorher hätten die schon acht gelbe Karten bekommen müssen."
Quelle: fussball Hamburg
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In der Anfangsphase hatte Türkiye durch Onur Tüysüz und Haisem Mohssen zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Die erste Chance nutzte dann allerdings der Gast. Einen Freistoß verwandelte Ivan Brkic unter Mithilfe von Torwart Fatih Özkök. und von da an beherrschte Wandsetal das Geschehen. Eine Viertelstunde vor dem Ende passierte die spielentscheidende Situation. Tammin Yousofzai foult als letzter Mann, die Folge: Rote Karte für den Sünder und Elfmeter für die Gäste. Doch damit nicht genug: Mohssen meckert und sieht die Ampelkarte. Rene Ratke verwandelt den Strafstoß souverän und Simon Radtke sorgt danach mit dem 0:3 für die endgültige Entscheidung.
Quelle: Hamburger Abendblatt
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Wandsetal siegt hochverdient
„Das war ein verdienter Sieg, ohne Frage. Über die 90 Minuten hat Wandsetal gut gespielt und gut gestanden“, gestand Ismail Kurt (Torwarttrainer FC Türkiye). Dabei begann die Partie für die Gastgeber gar nicht mal so schlecht. Onur Tüysüz und Haissem Mohssen vergaben zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Danach dominierten jedoch die Gäste und kamen auch zu gefährlichen Strafraumszenen. Folgerichtig ging die Elf von Coach Marco Krausz auch in Front: Ivan Brkic drosch die Kugel mit enormer Härte auf den FC-Kasten und schon zappelte es im Netz. Der Freistoß entpuppte sich zwar als strammes Geschoss, dennoch konnte Fatih Özkök bei dem zentral auf ihn zukommenden Ball nicht frei von Schuld gesprochen werden. Nach dem Treffer standen die TSV-Kicker weiter kompakt − Krausz‘ taktische Umstellung fruchtete. Der Trainer ließ nur mit einem Angreifer spielen, was dazu führte, dass die Defensive äußerst stabil wirkte. Wandsetal ließ einfach keine Torchancen der Hausherren zu, die ihrerseits froh sein konnten, dass es zur Pause bei dem 0:1 blieb. Bereits im ersten Durchgang hätten Radoslaw Rzepa, der bei seinen zwei Hochkarätern zu ungenau zielte, und René Ratke, der zweimal an FC-Goalie Özkök scheiterte, für klare Verhältnisse sorgen können. Seinen Unmut über die Darbietung seiner Schützlinge machte Übungsleiter Dogan Inam noch vor dem Halbzeitpfiff Luft, indem es für Anel Besic in Form der Auswechslung die Höchststrafe setzte. In der zweiten Halbzeit war es eine Frage der Zeit, bis die Gäste den Sack zu machen würden. Oft wurden die guten Kontergelegenheiten jedoch ungenau ausgespielt. Dem Offensivspiel der Inam-Equipe mangelte es schlicht an Kreativität. Entschieden war die Begegnung in der 73. Spielminute: Yousofzai senste als letzter Mann im Strafraum seinen Gegenspieler um. Die Konsequenz: Platzverweis und Elfmeter. Doch es kam noch schlimmer für die Wilhelmsburger. Da sich Interimskapitän Haissem Mohssen zu lautstark bei Schiedsrichter Oehms echauffierte, durfte er ebenfalls früher unter die Dusche. Die Partie war gelaufen, weil Ratke vom Elfmeterpunkt cool blieb. Die doppelte Überzahl mündete mit Simon Radtkes Treffer zum 0:3 – die letzte Aktion in einer einseitigen Angelegenheit. „Das hätte auch höher ausgehen können. Wir haben kaum Torchancen zugelassen, unsere Konterchancen aber fahrlässig ausgespielt. Nach dem 2:0 und elf gegen neun war das Thema dann durch“, resümierte Marco Krausz. Mit einer Weisheit begann Ismail Kurt sein Fazit: „Der Gegner spielt immer nur so gut, wie man es zulässt. Die erste Halbzeit war eine Riesenkatastrophe. Wir waren bemüht, ja, aber nach den guten Chancen hatten wir Leerlauf in der Offensive.“
Quelle: fußball Hamburg
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Festival der Chancen
Die Zufriedenheit über den Sieg hielt sich auf Seiten des FC Türkiye in Grenzen, denn die Inam-Equipe ließ nach einer schnellen 2:0-Führung jegliche Souveränität vermissen. Co-Trainer Ismael Kurt: „Es war ein enges Spiel, aber nach dem Gegentreffer sind wir mächtig ins Schwimmen gekommen. Das kann uns nicht gefallen!“ David Berwecke traf bereits nach sieben Minuten, sein erster Schuss wurde noch vor der Linie abgewehrt, Gästekeeper Thomä dann etwas überhastet wieder in die Füße von Berwecke, der sich den zweiten Versuch nicht nehmen ließ. Gute fünf Minuten später setzte Tüysüz einen drauf. „Wir haben uns aber nicht hängen lassen und weitergespielt“, sah Aumühles Kapitän Daniel Pechau einen positiven Ansatz. Ali Yasar (Foto) knallte dann auch eine verunglückte Rathmann-Flanke über den Innenpfosten in die Maschen (29.). In der Folge zogen beide Teams eine Fahrkarte nach der anderen. Die beiden Übungsleiter am Rande des Wahnsinns. Sowohl Türkiye hätte den Sack zu machen müssen als auch Aumühle, die dreimal dem Ausgleich um Haaresbreite verpassten. In der 85. Minute war es dann Mohssen, der einen Konter per Traumtor in den Knick abschloss. Während Pechau von „ärgerlich“ sprach, sah Kurt vor allem die „Verunsicherung“ bei seinem Team.
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Appell an die Mannschaft 45 Minuten dominierte der FC Türkiye. Mehr Biss, spritziger und zweikampfstärker, Concordia schaute nur zu. „Wir haben das Spiel in der ersten 45 Minuten absolut im Griff“, so Türkiyes Co-Trainer Ismael Kurt. Auch Cordis Lutz Krohn war konsterniert ob der ersten Hälfte: „Das war nichts!“ Nach vier Minuten zog Karakus ab, leicht abgefälscht konnte Keeper Garvs nur abklatschen lassen, Tüysüz netzte ein (4.). In der Folge konnten die Hausherren noch glücklich sein, dass der Gast etwas fahrlässig mit ihren Chancen umging. Hinzu kam ein elfmeterreifes Foul. „Da sieht man über 70-Meter-Entfernung, dass das ein klarer Strafstoß ist“, war Kurt fassungslos. Kurz vor dem Pausenpfiff das verdiente 0:2. Berweckes Freistoß köpfte Karakus ins Gehäuse (44.). Jetzt war wohl eine knackige Halbzeitansprache fällig oder? „Naja, wir haben an die Lust und den Einsatzwillen appelliert“, so Krohn. Mit Wiederanpfiff kippte die Partie völlig. Cordi plötzlich mit Biss und „Lust“! Der Anschlusstreffer dann unglücklich für Türkiye, denn einen Pass in Tiefe erahnte Torsteher Karabulut und wollte diesen klären, Göktas, der sich im Laufduell mit einem Cordi-Offensiven befand, wurde unglücklich angeschossen und das Leder trudelte in die Maschen (54.). Vier Zeigerumdrehungen später hämmerte Jeremejevas einen 25-Meter-Freistoß auf die Hütte, abgefälscht hatte Karabulut nicht den Hauch einer Chancen (58.). Wiederum drei Minuten danach bekam Sobek die Kugel am Sechszehner, sein Schuss flog erst in Richtung Nachthimmel, senkte sich dann abrupt in den Winkel (61.). Spiel gedreht! Doppelt bitter für das den FCT: In der 60. Minute scheiterte Tüysüz am klasse reagierenden Garvs. „Enttäuschend ist, dass wir keine Gegenwehr gezeigt haben. Hinzu kommt der Verlust der Ordnung. Das war ein schwarzer Fußballabend. Wir verlieren bei Cordi und die Türkei verliert 0:3 gegen Kroatien!“ Kurt war bedient, auch ob der Roten Karte gegen Kapitän Göktas, der grenzwertig gegen El Nemr einstieg (79.). Der SC Concordia hingegen im Rausch: Polzin wurde von El Nemr geschickt und ließ Karabulut im Eins-gegen-Eins keine Möglichkeit (74.). Den Schlusspunkt setzte erneut Sobek (90.).
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Concordia schlägt Türkiye 5:2 „Ich habe heute ein ganz schlechtes Gefühl“, so die Worte von Klaus Klock, der an diesem Freitagabend als allein verantwortlicher Trainer beim FC Türkiye fungierte. Seine pessimistische Vorahnung sollte sich allerdings erst in der zweiten Halbzeit bewahrheiten, denn bis dahin hatte sein Team gegen eine ganz schwach auftretende Mannschaft des SC Concordia eigentlich alles im Griff. Die Wilhelmsburger waren in allen Belangen die bessere Truppe, die defensiv von wenig inspiriert auftretende Concorden kaum gefordert wurden. Schon nach vier Minuten hieß es 1:0 für die Gäste, nachdem Concordias Innenverteidiger Christian Kalz einen Schuss von Haisem Mohssen aus dem linken Halbfeld so unglücklich abfälschte, dass Keeper Björn Garvs den Ball nur abprallen ließ und so Goalgetter Onur Tüysüz ohne Probleme verwandeln konnte. Danach tat sich herzlich wenig auf dem grünen Rasen bis dann zwei Minuten vor der Halbzeit Kadem Karakus nach einem Freistoß von David Berwecke per Kopf zur Stelle war und zur 2:0 Halbzeitführung einschädelte. Ein durchaus verdientes Zwischenresultat. Concordias Trainer Andreas Führer war nur ca. vier Minuten in der Kabine. Eine Zeit, die anscheinend vollkommen ausreichte, den bis dahin kaum Zugriff findenden Spielern die wohl passenden Worte zu vermitteln. Dennoch war es ein Akteur des FC Türkiye, der die Wende in diesem Spiel herbeiführte. Torwart Yavuz Karabulut entschloss sich, einen harmlosen Ball am Rande des Strafraums nach vorne zu schlagen, traf dabei aber seinen Mitspieler Fatih Göktas von dessen Körper der Ball den direkten Weg ins eigene Tor nahm (54.). Nur fünf Minuten später fälschte Türkiyes Anel Besic einen scharf geschossenen 28 Meter-Freistoß von Jurijus Jeremejevas so unglücklich ab, dass Karabulut im Kasten der Gäste chancenlos war und zum zweiten Mal die Kugel aus dem Netz holen musste. Auch wenn Tüysüz nach 68 Minuten noch eine Riesenchance zur erneuten Gästeführung hatte – er scheiterte aus ca. 11 Metern am überragend parierenden Björn Garvs – war das Spiel der Gäste nach dem Ausgleich völlig aus den Fugen geraten. Bei Concordia war plötzlich enorm Zug zum Tor zu verspüren. Speziell über die linke Seite wirbelten die Hausherren munter umher und brachten die Gästeabwehr immer wieder durcheinander. So bediente dann auch der eingewechselte Tim Kahl von links Tim Sobek, der aus 14 Metern zur 3:2 Führung des SC Concordia einnetzte (72.). Nur drei Minuten später war es dann Robin Polzin, der gegen die in Auflösung befindliche Defensive der Wilhelmsburger zum vorentscheidenden 4:2 traf. In der Nachspielzeit setzte Sobek mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie.
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NewsFlash
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Süderelbe mit "taktischer Meisterleistung"
In einem rassigen Spiel auf beschaulichem Niveau erwischten die Gäste den perfekten Start: Gerrit Siegismund schnappte sich einen Abpraller und behielt dann die Übersicht. Anstatt selbst abzuschließen, sah er den besser postierten Mümin Mus, der den Querpass von der Strafraumkante aus oben im Gehäuse versenkte.
Auch in der Folgezeit wirkte Süderelbe zielstrebiger. Zwar standen die Richterlinge mit der Führung im Rücken eher defensiver, doch bei Balleroberung ging es ein ums andere Mal pfeilschnell nach vorne. Türkiye, das mit einem Sieg auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bleiben und sich zudem vom direkten Konkurrenten entfernen wollte, trug bis zum Halbzeitpfiff kaum überzeugende Angriffe vor.
Die zweiten 45 Minuten boten gleich zu Beginn Diskussionsstoff: Onur Tüysüz wähnte sich im Gäste-Strafraum gefoult, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Immerhin erhöhten die Hausherren nun endlich die Schlagzahl. Richtig ins Schwitzen kam Goalie Sebastian Jobmann, der sehr viel Sicherheit ausstrahlte, jedoch zunächst nicht. Ganz im Gegenteil zu seinem Kollegen auf der anderen Spielfeldseite. Nach schöner Kombination parierte Türkiyes Schlussmann Karabulut gegen den frei vor ihm stehenden Lennart Dobravsky. Auch Ömer Taskin und erneut Mümin Mus, der in vorderster Front zu gefallen wusste, vergaben per Konter gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung. Aufgrund des knappen Spielstandes durften sich die Wilhelmsburger in der Schlussphase berechtigte Hoffnungen auf zumindest einen Punkt machen. Und tatsächlich ergab sich kurz vor Ultimo die Großchance für die drückende Inam-Elf, um einen Zähler daheim zu behalten: Marco Oliveira Dos Santos scheiterte aber per Kopfstoß am überragend reagierenden Jobmann, der seinen Farben den Dreier an der Landesgrenze festhielt.
„Ich bin sprachlos“, suchte Ismail Kurt (Torwarttrainer FC Türkiye) zunächst die passenden Worte, die er kurze Zeit später fand: „Wir haben uns schwer getan und wirkten schwerfällig. Das war eine katastrophale Mannschaftsleistung. Wir hätten bis morgen früh spielen können und hätten kein Tor gemacht. Wenn ich oben mitspielen will, muss ich eine andere Körpersprache an den Tag legen. Wir haben heute die verletzten und gesperrten Spieler schmerzlich vermisst.“
Während die Gastgeber den Anschluss an das Spitzenduo der Landesliga Hansa verloren, erweist sich Jean-Pierre Richter mit seiner Equipe derzeit als Mannschaft der Stunde. Die letzten fünf Partien wurden allesamt gewonnen! „Fußballerisch war das kein Highlight. Wir waren das Quäntchen entschlossener. In der ersten Halbzeit haben wir viele Konter fahrlässig weggeschmissen. Es gab wenig klare Torchancen. Am Ende hat Türkiye sehr gedrückt, aber unsere Festung hat zum Glück gehalten. Das war eine taktische Meisterleistung. Meine Jungs waren sehr diszipliniert und haben sich von der Hektik nicht anstecken lassen“, so Richter, der ein Extralob in petto hatte: „Mümin hat ein Riesenspiel gemacht. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann.“
Quelle: fußballHamburg
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Rotflut in Osdorf – Klock verärgert!
Am Ende zog Schiedsrichter Kulawiak gleich dreimal glatt Rot. „Absolut überzogen bei unseren Platzverweisen“, echauffierte sich Türkiye-Manager Klaus Klock. „Beim ersten Platzverweis gegen Göktas hält er den Fuß an der Seitenlinie raus, ein klares Foul, meinetwegen auch Gelb, was dann Gelb-Rot gewesen wäre. Ich hätte es vielleicht auch noch verstanden, wenn er in den Spielbericht Notbremse geschrieben hätte, wobei das auch schon irrwitzig gewesen wäre bei 40 Meter Torentfernung. Aber nein, im Spielbericht steht Tätlichkeit – da bin ich fassungslos!“ Klaus Klock, der sportlich fair klarstellt, dass man das Ausscheiden selber zu verantworten und Osdorf ein klasse Spiel gemacht habe, legt in puncto Platzverweise gegen seinen Verein nach: „Auch die zweite Hinausstellung wegen Ballwegwerfens war völlig überzogen. Ongun wirft den Ball weg, weiß, dass er nun Gelb-Rot sehen wird und geht schon in Richtung Kabine. Der Schiedsrichter hat bereits Gelb in der Hand, zitiert ihn dann nochmal zu sich und zieht wieder glatt Rot.“
Gestern hatte Klock jedenfalls ein weiteres „Auswärtsspiel“ – beim Verband. Es geht um die Rote Karte von Stammkeeper Karabulut, der gegen BU wegen angeblichen Nachtretens Rot sah. „Unser Torsteher wird angegangen, springt auf, steht Kopf an Kopf mit seinem Gegenspieler, dann gibt es Rot. Im Spielbericht steht etwas von Nachtreten, da verstehe ich die Welt nicht mehr. Wenn dort dann Tätlichkeit steht, ok, dann muss ich es so hinnehmen, aber Nachtreten?! Wir haben Karabulut jedenfalls vereinsintern bis zur Verhandlung gesperrt, das muss nun aber auch reichen.“
Nach den Gründen zu forschen ist schwer, weiß auch Klock: „Naja, manchmal glaube ich, dass ein Namenswechsel des Vereins besser wäre. Bei solch einer Häufung der Fehlentscheidung ist es schwer an ausgleichende Gerechtigkeit zu glauben. Mein Trainerkollege Matthias Nagel von Rahlstedt hat mir letztens gesagt, dass wir bereits fünf Elfer hätten bekommen müssen, aber Fakt ist, wir haben keinen bekommen, nur drei gegen uns.“ Das Warten auf ausgleichende Gerechtigkeit geht beim FC Türkiye also weiter.
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Osdorf mit "Macht"
Es war wieder einer der magischen Pokalabende am Blomkamp. Landesligist Türkiye war zu Gast und gab lediglich die ersten zehn Minuten Gas. „Wir haben uns das ganz selber zuzuschreiben, dass wir raus sind. Generell waren wir gut vorbereitet, aber ohne Zweikämpfe wird es schwer“, fand Manager Klaus Klock die Gründe für die Niederlage. Coach Bernd Rasmus freute sich derweil über den Pokalclou: „Wir wollten mit Macht gewinnen und haben das Spielgeschehen ausgeglichen gestaltet.“ Von einem Klassenunterschied dementsprechend auch nichts zu sehen, den Türkiye-Dribblern wurde mit aggressiver Zweikampfführung der Zahn gezogen. „Wir sind es schon gewohnt, dass z.B. ein Berwecke mehrfach hart gefoult wird und es zumeist auch keine Karte gibt. Ich bin ja schon froh, wenn der Junge gesund vom Feld geht“, so Klock.
Der goldene Treffer in Minute 107: Freistoß, 25 Meter, Torben Krause über die Mauer, Torsteher Özkök sah ganz schlecht aus und schon war die Überraschung perfekt. Ärgerlich wurde es dann aber noch in der Restspielzeit – „Spielzeit, gespielt wurde doch gar nicht mehr!“ Klock sauer und präzisierte: „Ich verstehe nicht, was in den Schiedsrichter gefahren ist. Ich kann keine unserer Roten Karten nachvollziehen.“ Auf Seiten Türkiyes mussten Göktas (angebliche Tätlichkeit) und Ongun (Ball wegwerfen) vom Platz, bei den Hausherren Karaca (Tätlichkeit). Unrühmliche Schlusspunkte eines tollen Osdorfer Pokalabend.
Quelle: fußball Hamburg
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HSV Barmbek-Uhlenhorst: Develi – Bohnhorst, Akdemir, Stüve, Pohl – Hoeft, Leinroth – Laban, Borkowski (74. Rodrigues), Karimi (90. Haye) – Hasenpusch (90. Klitzke) Trainer: Frank Pieper
FC Türkiye: Karabulut – Akyil, Dos Santos (88. Angelov), Göktas, Kyrmanidis, Karakus, Besic, Vidal, Ongun (79. Özkök), Tüysüz, Sosnowski Trainer: Dogan Inam
Tore:1:0 Leinroth (14.), 1:1 Sosnowski (55.), 2:1 Hoeft (82.), 3:1 Hoeft (90.+1) Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – geschlossene Mannschaftsleistung Gelb-Rote Karten: Vidal (60. Türkiye, wdh. Foulspiel), Tüysüz (78., Türkiye, wdh. Meckern) Rote Karte: Karabulut (78., Türkiye, Tätlichkeit) Schiedsrichter: Höhns (TuS Dassendorf) Zuschauer: 423
Der FC Türkiye hatte sich eigentlich einiges vorgenommen, wollte mit einem Dreier bei BU dem Kontrahenten die erste Niederlage beifügen und sich bis auf vier Punkte heran zu schieben. Beides gelang nicht, dafür maßgeblich verantwortlich: die eigenen Undiszipliniertheiten. Aber der Reihe nach. In der ersten Hälfte die Hausherren überlegen, mit mehr Ballbesitz und den durchstrukturierten Aktionen. Einen Karimi-Eckball köpfte zudem Oli Leinroth mustergültig ein (14.). Türkiye mit keiner wirklichen Tormöglichkeit. Dies änderte sich allerdings mit Wiederbeginn, BU nun überraschend offen im Zentrum. Tüysüz nutzte dies zum Tempodribbling und konnte von Pohl nur per Foulspiel gestoppt werden. Sosnowski schnappte sich den fälligen Freistoß und netzte diesen aus 18 Metern ein (55.). Die Hitze der Schlacht nahm zu. Während die Barmbeker ruhig, vor allem gegenüber Schiedsrichter Höhns, blieben, ließ sich Türkiye zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Vidal sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (60.), diese Entscheidung musste Tüysüz kommentieren und sah Gelb. In der Überzahl gelangte die Kontrolle zum BU-Spiel zurück. In Minute 78 gingen die Auseinandersetzungen in die nächste Phase: Hasenpusch geriet mit FC-Keeper Karabulut zusammen, Foulpfiff für Türkiye, aber der Torsteher soll sich dann mit einer Tätlichkeit revanchiert haben – glatt Rot die Folge und eine anschließende Rudelbildung par excellence. Wieder war es wohl Tüysüz der sich im Ton vergriff, Gelb-Rot auch für ihn (78.). Nun die Gäste nur noch mit acht Mann auf dem Platz. Konsequent spielten die Pieperlinge das Match nun runter. Hoeft mit feiner Einzelleistung zum 2:1 (82.) und in der Nachspielzeit passte Karimi erneut auf Hoeft, der den Endstand besorgte (90.+1). „Insgesamt haben wir mehr investiert und sind auch in den hitzigen Situationen ganz ruhig geblieben, dafür Kompliment an meine Truppe“, so Pieper, der im elften Spiel seinen elften Sieg feiern konnte. Beeindruckend dabei auch, dass am heutigen Tage mit Saaba, Mellmann, Schwenke und Arlioglu noch einige Leistungsträger fehlten.
Quelle: FussballHamburg
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FC Türkiye: Karabulut – Göktas, Oliveira Dos Santos, Besic, Akyil – Mohssen (69. Karakus), Sosnowski, Berwecke, Kyrmanidis – Tüysüz, Fuchs Trainer: Dogan Inam
Bramfelder SV: Hrncic – Kazmierczak, Pietruschka, Bollweg, Schwarck – Schakir (46. Khaled), Henning – Malmedie (71. Kiesewetter), Bober – Gehr (85. Simon), Vespermann Trainer: Marcus Fürstenberg
Tore: 1:0 Tüysüz (45.), 2:0 Fuchs (56.), 2:1 Bollweg (65.), 2:2 Gehr (68.) Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung − Hrncic Schiedsrichter: Milinovic (SV Altengamme) Zuschauer: 150
„Das wäre vermessen, wenn man sagt, dass man das Spiel hätte gewinnen müssen. Das war ein glücklicher Punkt“, wusste Gäste-Coach Marcus Fürstenberg das Ergebnis sofort richtig einzuordnen. Dominant waren über weite Strecken der Begegnung die Gastgeber, doch eine mangelnde Konzentrationsphase stellte die Partie auf den Kopf. Bereits früh bot sich für Türkiye die Möglichkeit, die Weichen auf Sieg zu stellen. Tüysüz vergab jedoch freistehend vor BSV-Goalie Hrncic (2.). Die Zeit bis zum ersten Treffer des Abends wurde mit strittigen Strafraumszenen überbrückt: Fuchs wurde ebenso wie Teamkollege Akyil, der zuvor zahlreiche Gegenspieler hatte stehenlassen, zu Fall gebracht. In jeder kniffligen Szene blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Dass es im ersten Durchgang doch noch schepperte, verdankten die Wilhelmsburger ihrem Stürmer Tüysüz, der einen groben Abspielfehler der Bramfelder im Aufbauspiele bestrafte. Berwecke schnappte sich das Leder und schickte Tüysüz auf die Reise, der das Leder freistehend vor Hrncic ins lange Eck schoss. Nach Wiederanpfiff schien die Partie bereits vorzeitig entschieden. Tüysüz bediente Fuchs, der den Keeper umspielte und einschob. Doch nach Gegentreffer Nummer zwei erwachten die Gäste und bestraften die unkonzentrierten Türkiye-Kicker. Zunächst markierte Innenverteidiger Bollweg nach einer Standardsituation per Kopfstoß den Anschlusstreffer, ehe Gehr nur drei Minuten später egalisierte. Der BSV-Angreifer nahm einen Diagonalball in die Spitze gut an und mit, bevor er das Spielgerät in den rechten Winkel jagte – 2:2! Aus heiterem Himmel war aus der klaren Überlegenheit der Hausherren ein Unentschieden geworden. Dass es nicht noch schlimmer enden sollte, lag an Karabulut. Der FC-Schlussmann vereitelte nach einem Konter den Schuss von Henning aus drei Metern mit einer Parade. Bei den Abschlüssen von Karakus sowie Kyrmanidis war Hrncic erneut sehr aufmerksam und auf seinem Posten. Zu einer 100 %igen Möglichkeit pro Türkiye kam es jedoch nicht mehr. Nach dem Abpfiff fand Torwarttrainer Ismail Kurt (Türkiye) deftige Worte: „Wir hatten gute Chancen, das Spiel im Vorfeld zu entscheiden. Vier Elfmeter sind uns verwehrt worden. Das war eine katastrophale Schiedsrichterleistung. Das muss man so sagen. Was Bramfeld gespielt hat, hatte mit Fußball nichts zu tun. Das war eine Holzhacker-Truppe. Wir haben zwei Punkte verschenkt − ganz klar!“ Lobendes gab es von Marcus Fürstenberg für seine Schützlinge: „Ich muss meiner Mannschaft absolut Respekt zollen. Das ist grandios, nach 0:2 noch 2:2 zu spielen. Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt. Am Ende hatten wir noch Luft.“
Quelle: fußbalHamburg
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VfL Lohbrügge: Nennhaus – Maric, Seibert, Flick, Weimert – Schumann, Kayser, Schwenke (54. Smaga), Höricke (72. Bernstein), Bültemann – Braesen (69. Ohle) Trainer: Sven Schneppel
FC Türkiye: Karabulut – Göktas, Besic, Oliveira, Eckey (32. Calisgüven) – Vidal, Sosnowski – Kyrmanidis, Mohssen (72. Ongun) – Tüysüz (83. Karakus), Berwecke Trainer: Dogan Inam/Klaus Klock
Tore: 1:0 Kayser (31.), 1:1 Göktas (70.), 1:2 Tüysüz (74.) Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Berwecke, Oliveira Schiedsrichter: Haase (VfL Pinneberg) Zuschauer: 92
„Das war ein dreckiger Sieg, wie ich ihn mal haben wollte!“ Türkiyes Trainer Klaus Klock war zufrieden mit dem Verlauf des Nachmittages. Seine Elf hatte einen Dreier in Lohbrügge eingefahren und dabei vor allem in der zweiten Hälfte eine ansprechende Leistung gezeigt. Dass noch nicht alle Rädchen ineinander greifen beim FCT, demonstrierte Halbzeit eins, in der die Hausherren mehr vom Spiel hatten und nach einer guten halben Stunde durch Kayser in Front gegangen waren. Die bis dato zu lockere Spielauffassung war Klocks Kollegen Dogan Inam ein Dorn im Auge. Nach klaren Worten in der Kabine präsentierten sich die Gäste nach Wiederbeginn deutlich formverbessert. Und auch mit Offensivaktionen geizte man nicht. Einzig in puncto Vollstreckung haperte es zunächst. So mussten die Wilhelmsburger bis zur 70 Minute, ehe sich Göktas ein Herz nahm und das Leder nach mehrmaligem Nachsetzen zum Ausgleich hinter die Linie bugsierte. Wenig später war es dann Tüysüz, der per Lupfer den Siegtreffer erzielte – und das sehr zur Erleichterung von Klock. „Er vergab vorher fünf Dinger, das ist sonst eigentlich nicht seine Art. Aber das sechste Ding macht er dann zum Glück rein.“
Quelle: fussballHamburg
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FC Türkiye: Karabulut – Akyil, Göktas (69. Briese), Oliveira Dos Santos, Mohssen, Kyrmanidis, Besic, Fuchs (82. Yousofzai), Vidal, Tüysüz (69. Karakus), Sosnowski Trainer: Dogan Inam
SC Schwarzenbek: Bindzus – Yildiz, Hammel (57. Steffens), Lehmann, Gierke, Bolz, Koitka, Granados (46. Basenau), Bethmann, Ehmke (80. Kurt), Schumacher Trainer: Kim Koitka
Tore: 1:0 Tüysüz (8.), 2:0 Tüysüz (41.), 3:0 Tüysüz (42.), 4:0 Yousofzai (88.), 4:1 Schumacher (90.) Schiedsrichter: Burmester (TSV Glinde) Zuschauer: 87
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FTSV Altenwerder: Lohmann – Carlsen, Grabinski, Grigoruk, Leinung – F. Scheibner (61. Lenz), Janietz, Stawowski (62. Meier), Kübler, Walek – Fliegel (72. Bayram) Trainer: Thorsten Bettin
FC Türkiye: Karabulut – Göktas, Oliveira Dos Santos, Besic, Akyil – Sosnowski – Kocaman (46. Kyrmanidis), Vidal (72. Yousofzai), Mohssen (80. Imanci) – Karakus, Fuchs Trainer: Dogan Inam
Tore: 1:0 Kübler (35., Foulelfmeter), 1:1 Fuchs (37.), 1:2 Mohssen (48.), 2:2 Lenz (75.) Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Keiner Gelb-Rote Karte: Sosnowski (60., wdh. Foulspiel) Schiedsrichter: Voß (TuS Dassendorf) Zuschauer: 250
Ein bisschen Enttäuschung konnte Altenwerder-Coach Thorsten Bettin einfach nicht verbergen. „So oft hat man Türkiye nun auch nicht auf dem Präsentierteller“, ärgerte sich der Trainer, dass seine Elf im zweiten Durchgang nicht noch eine Schippe drauf gelegt hatte und womöglich als Sieger vom Platz gegangen wäre. Am Ende wurde es bekanntlich nur ein Zähler, und Bettin räumte ein: „Hätte man mir das Ergebnis vor dem Spiel geboten, hätte ich es sofort unterschrieben.“ Den besseren Start ins Match erwischten indes die Gäste. Altenwerder wirkte gehemmt, während Türkiye das Geschehen klar bestimmte. Und so musste die Führung der Hausherren in der Folge durchaus als glücklich bezeichnet werden. Fliegel war nach Auffassung von Schiedsrichter Voß regelwidrig zu Fall gekommen – Elfmeter. Kübler ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte das 1:0. Flugs war Türkiye jedoch wieder im Spiel. Nach Sosnowski-Pass in die Schnittstelle der Abwehr war es Fuchs, der mit dem 1:1 zur Stelle war. Kurz nach Wiederanpfiff schien es, als ob die Inam-Elf nun ihren Stiefel nun herunter spielen würde. Doch Mohssens 2:1 brachte letztlich statt Sicherheit Fahrigkeit ins Spiel. „Wir haben wieder gesabbelt und schlechtes Stellungsspiel gezeigt. All das meinten wir eigentlich, hinter uns gelassen zu haben“, war FCT-Manager Klaus Klock wenig angetan von der weiteren Darbietung seiner Mannschaft, die in der 75. Minute durch Lenz‘ Kopfballtor den Ausgleich kassierte. Unrühmliches gab es unterdessen abseits des Feldes zu vermelden. Weil Dribbelkünstler David Berwecke trotz Krankmeldung am Samstag beim Futsal antrat, hat der FC Türkiye den Mittelfeldmann kurzerhand suspendiert. Klock: „Was er gemacht hat, hat mit Mannschaftssport nichts zu tun!“
Quelle: fussballHamburg
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Tore: 1:0 Karakus (33.), 2:0 Karakus (69.), 3:0 Sosnowski (77., Foulelfmeter)
Beste Spieler: Karakus, Berwecke, Sosnowski – geschlossene Mannschaftsleistung
Schiedsrichter: Wagner (GWE)
Zuschauer: 77
In der 67. Spielminute war die Chance da: Menges mit feinem Pass in die Tiefe, Iliev versuchte die Kugel an herausstürzenden Heimkeeper Özkök vorbeizulegen, das misslang. Zwei Minuten später klingelte es zum zweiten Mal im Süderelber Kasten. Es war erneut Karakus, der mit seiner zweiten Chance, die zweite Bude machte (69.). „Da war der Drops eigentlich gelutscht“, wusste auch Gästecoach Richter, der mit der Leistung seiner Mannen zufrieden war. In Durchgang eins herrschte Zerfarenheit, wirklich gefährlich wurde es nach etwas mehr als einer halben Stunde. Schnell verlagerte Türkiye das Spielgeschehen auf die linke Seite, scharfer Querpass und Karakus musste nur noch den Fuß reinhalten (33.). Beim 2:0 wurde er schön auf Reisen geschickt und schaute sich den Torsteher eiskalt aus. Zu guter Letzt traf noch Sosnowski vom Punkt, nachdem Fuchs zu Fall gebracht worden sein soll (77.). „Da müssen wir nicht Drumherum reden, das Ergebnis geht in Ordnung. So weit sind wir noch nicht“, wusste auch Jean-Pierre Richter. Passende Analyse eines einseitigen Abends.
Quelle: fußballHamburg
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TuS Aumühle: Gruber –Rößler (75. Liedtke), Frahm, Stiegert, Daumann – Conradi, Oehlenschläger (61. Jokiel) – Pechau, Yasar, Brandt – Baskir (46. Kähler) Trainer: Mike Breitmeier
FC Türkiye: Karabulut – Göktas, Besic, Oliveira Dos Santos, Akyil – Mohssen (77. Calisgüven), Berwecke, Sosnowski, Fuchs – Karakus (70. Kocaman), Tüysüz (57. Imanci) Trainer: Dogan Inam
Tore: 1:0 Stiegert (27.), 1:1 Besic (42.), 1:2 Fuchs (63.), 1:3 Karakus (69.), 1:4 Besic (81.), 1:5 Sosnowski (84., Foulelfmeter) Beste Spieler: Keiner – Berwecke, Sosnowski Rote Karte: Frahm (17.) Schiedsrichter: Krüger (Eintracht Norderstedt) Zuschauer: 90
Angefangen hatte alles so vielversprechend, doch nach absolvierten 90 Minuten hingen die Köpfe der Aumühle-Spieler am Boden. Eine herbe Heimklatsche hatte man gegen den FC Türkiye kassiert und am Ende gehörig Lehrgeld bezahlt. Dass man jedoch gegen Rückschläge – zumindest temporär – gewappnet ist, stellte man zu Beginn der Begegnung unter Beweis. Nachdem TuS-Verteidiger Frahm nämlich nach einer guten Viertelstunde Gäste-Akteur Berwecke an der Strafraumgrenze regelwidrig zu Fall gebracht hatte, musste man in der Folge mit einem Mann weniger auskommen. Schiedsrichter Krüger ahndete das Vergehen des Defensivmannes mit der Roten Karte – ein Geschehnis, dass Aumühle zunächst nicht aus der Fassung brachte. Stiegert brachte Farben in Minute 27 sogar in Front. Türkiyes Antwort kam unmittelbar vor dem Kabinengang in Person von Besic, der den Ausgleich markierte. Die erneute Führung der Gastgeber verpasste nach Wiederbeginn Pechau, der in der 49. Minute eine hochkarätige Gelegenheit liegen ließ. Was Pechau verwehrt blieb, gelang wenig später Fuchs, der eine Sosnowski-Vorarbeit zum 1:2 verwertete. Karakus (69.) und Besic (81.) schraubten das Ergebnis danach in die Höhe, ehe Sosnowski per Foulelfmeter – Fuchs war gelegt worden – den Endstand besorgte. Nach toller Leistungssteigerung fuhr die Dogan-Elf letztlich einen verdienten Sieg in der Fremde ein und untermauerte damit ihre starke Saisonfrühform. Nächster Prüfstein für den FCT: der FC Süderelbe, kommenden Dienstag in der dritten Pokalrunde.
Diashow Quelle: fußballHamburg
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FC Türkiye: Karabulut – Göktas, Besic, Oliveira Dos Santos, Akyil – Imanci (75. Mohssen), Berwecke, Sosnowski, Fuchs (90. Calisgüven) – Karakus, Tüysüz (85. Kocaman) Trainer: Dogan Inam
SC Concordia: Garvs – Kalz, Kahl, El-Nemr (63. Polzin), Henniger − Willert, Kappler (72.Subasic) −Sampaney (53.Brydda), Asante-Sefa, Jernane − Korczanowski Trainer: Andreas Führer
Tore:1:0 Tüysüz (7.), 1:1 Korczanowski (36.), 2:1 Karakus (67.) Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Asante-Sefa Schiedsrichter:Fatiras (TuS Berne) Zuschauer: 170
Der Start in die neue Saison begann für den FC Türkiye mit einem Paukenschlag. Lediglich sechs Minuten waren verstrichen, als die Gastgeber schnell über den linken Flügel kombinierten. Das Leder gelang zu Karakus, dessen Gewaltschuss jedoch zunächst abgeblockt wurde. Den Abpraller brachte Tüysüz sicher im Tor unter – 1:0! In der Folgezeit überrannten die Wilhelmsburger die Mannen von Cordi-Coach Andreas Führer, dem dies nicht verborgen blieb: „Wir mussten uns bei Türkiye bedanken, dass wir da nicht 2:0, 3:0 hinten liegen.“ Karakus vergab die wohl größte Torchance kläglich. Der FC-Angreifer tauchte vollkommen frei vor Keeper Garvs auf, doch der Schlussmann musste gar nicht erst eingreifen, weil Karakus das Leder über den Kasten knallte. Seine Teamkollegen Tüysüz, Fuchs und Imanci präsentierten sich auf dem Ascheplatz ebenfalls zu fahrlässig im Umgang mit den Großchancen, sodass Türkiye bereits früh eine Vorentscheidung verspielte. Wie das im Fußball nun einmal so ist, wird dieser Chancenwucher prompt bestraft: Asante-Sefa brachte den Ball scharf vor das Gehäuse der Heimmannschaft, wo Korczanowski das Leder kunstvoll mit einer Mischung aus Knie und Oberschenkel über die Linie zauberte. Nahezu aus dem Nichts ging es somit mit einem Remis in die Katakomben. Concordia kam zwar verbessert aus der Kabine, dennoch nahmen die Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand. Nachdem erneut einigen Hochkaräter liegen gelassen wurden waren, brachte Karakus die Überlegenheit auf die Anzeigentafel. In der 69. Spielminute rückte Linksverteidiger Akyil mit nach vorne und flankte punktgenau auf Kadem Karakus. Der Neuzugang mit der Nummer elf auf dem Rücken drosch die Kugel via Volley-Schuss in die Maschen. Fortan konterten die Wilhelmsburger, doch es passte zur heutigen Chancenverwertung, dass kein eigener Treffer mehr fiel. Im Schlussakkord begann dann das überaus unnötige Zittern, da Cordi alles nach vorne warf. Die FC-Abwehr schwamm zwar die letzten fünf Minuten, hielt dem Druck aber stand. Ein ums andere Mal galt es die Übersicht im Gewühl zu bewahren – Karabulut wurde jedoch nicht mehr geprüft. „Die ersten 30 Minuten waren wir sehr zurückhaltend. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, zu Chancen zu kommen. Nach der Halbzeit waren wir frischer“, resultierte Andreas Führer nach Spielende. Co-Trainer Ismail Kurt (FC Türkiye) hatte einen verdienten Sieg seines Teams gesehen: „Das Chancenverhältnis war 10:1 für uns. Nur das Ergebnis stimmte nicht. Wir haben bis auf die letzten fünf Minuten überlegen gespielt. Alle Spieler haben ihre Aufgaben auf dem Platz gut erfüllt. Es ist auch positiv, dass beide Stürmer getroffen haben, vor allem weil Karakus neu bei uns ist.“
Quelle: fußballHamburg
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